Die Policía Local von Santa Cruz auf Teneriffa hat ein Strafverfahren wegen eines schweren Vergehens gegen einen 24-jährigen Biker eingeleitet. Ein mobiles Radargerät erfasste den jungen Mann, als er mit seiner Maschine mit mehr als dem Dreifachen der erlaubten Geschwindigkeit durch eine verkehrsberuhigte Straße in der Hauptstadt raste.
Mit mehr als einhundert Kilometern pro Stunde auf einer für Tempo dreißig freigegebenen Straße gemessen
Der Vorfall ereignete sich während einer Geschwindigkeitskontrolle am Nachmittag gegen 17. 40 Uhr in der Calle Pedro Suárez Hernández. Das dortige Messgerät registrierte die Geschwindigkeit des Motorrads mit 102 Kilometern pro Stunde. Da auf dieser Verkehrsader ein strenges Tempolimit von 30 km/h gilt, überschritt der Fahrer die Höchstgrenze um eklatante 72 Kilometer pro Stunde. Bei der anschließenden Überprüfung der Personalien des Fahrers mit den Initialen L.F.L. stellten die Beamten zudem fest, dass der 24-Jährige nicht der Fahrzeughalter der Maschine ist.
Raser drohen Haftstrafe und jahrelanger Führerscheinentzug
Da das spanische Strafgesetzbuch das Überschreiten der innerstädtischen Höchstgeschwindigkeit um mehr als 60 km/h pauschal als Straftat einstuft, schaltete die Polizei umgehend die Justizbehörden ein. Dem Beschuldigten drohen nun empfindliche strafrechtliche Konsequenzen. Neben einer möglichen Haftstrafe von drei bis sechs Monaten oder gemeinnütziger Arbeit von bis zu 90 Tagen sieht das Gesetz zwingend den Entzug der Fahrerlaubnis für einen Zeitraum von einem bis zu vier Jahren vor.
Die lokalen Behörden betonten, dass diese Geschwindigkeitsüberwachungen gezielt in Abstimmung mit Anwohnerbeschwerden sowie im Umfeld von Schulen und stark frequentierten Fußgängerzonen durchgeführt werden, um schwere Verkehrsunfälle präventiv zu verhindern.
