Ein Badeunfall hat am Sonntag an der Küste von Teneriffa ein Todesopfer gefordert. Nach der Rettung aus dem Meer mit Anzeichen von Ertrinken verstarb ein 32-jähriger Mann am Strand von La Tejita in der Gemeinde Granadilla de Abona. Um 13.52 Uhr liefen die ersten Notrufe auf.
Unter anderem meldete der Strand-Rettungsdienst, dass ein Mann bewusstlos aus dem Atlantik gezogen wurde. Da der 32-Jährige bereits Anzeichen des Ertrinkens zeigte und einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hatte, starteten die Helfer umgehend mit der Herzdruckmassage.
Die Notrufzentrale schickte sofort einen Rettungshubschrauber mit Notarzt, eine Sanitätsambulanz sowie ein Team des Gesundheitszentrums aus San Isidro. Auch die Feuerwehr rückte zum Strand aus. Das medizinische Personal übernahm nach der Landung sofort die bereits eingeleiteten Maßnahmen.
Die Ärzte versuchten verzweifelt, den Mann mit erweiterten Maßnahmen und einem halbautomatischen Defibrillator ins Leben zurückzuholen. Doch alle Bemühungen blieben erfolglos. Nach langem Kampf am Unfallort mussten die Mediziner den Tod des 32-jährigen Mannes feststellen. Neben den Rettungsdiensten waren auch Einheiten der örtlichen Polizei sowie die Guardia Civil an der Playa de La Tejita im Einsatz.
