Das kanarische Gesundheitsministerium hat eine Gesundheitswarnung für die Bevölkerung und Urlauber herausgegeben. Bis zum kommenden Montag, den 6. Juli, gilt in insgesamt 29 Gemeinden des Archipels die höchste Warnstufe wegen extremer ultraviolettierter Strahlung (UV-Index). Die Behörden raten in den betroffenen Risiko-Zonen dringend dazu, die direkte Sonnenexposition zu jeder Tageszeit vollständig zu vermeiden.
Diese Warnung betrifft Regionen auf fast allen Inseln. Doch auch für den Rest der Kanaren gibt es keine Entwarnung: Überall sonst ist der UV-Index als „sehr hoch“ eingestuft, weshalb auch dort strengste Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden müssen. Die Strahlung kann innerhalb kürzester Zeit schwere Verbrennungen auf der Haut verursachen und das Risiko für langfristige Augen- und Hautschäden massiv erhöhen. Besonders gefährdet sind Kinder, Senioren und Personen, die im Freien arbeiten.
Die 29 betroffenen Gemeinden mit extremem Risiko im Überblick
Die offizielle Liste des Gesundheitsministeriums listet die Gefahrenzonen im Detail auf:
- Gran Canaria (13 Gemeinden): San Bartolomé de Tirajana, Mogán, Santa Lucía de Tirajana, Agüimes, Ingenio, Valsequillo, Vega de San Mateo, Valleseco, Santa Brígida, Teror, Moya, Tejeda und Artenara.
- Teneriffa: Santiago del Teide und Vilaflor de Chasna.
- La Palma (8 Gemeinden): El Paso, Fuencaliente, Villa de Mazo, Puntallana, Puntagorda, Tijarafe, Garafía und Barlovento.
- El Hierro: Valverde und El Pinar.
- La Gomera: Alajeró.
- Fuerteventura: Antigua und Betancuria.
- Lanzarote & La Graciosa: Teguise, Haría sowie die gesamte Insel La Graciosa.
In allen anderen Gebieten gilt: Schatten suchen, den Körper mit leichter Kleidung bedecken, eine zertifizierte Sonnenbrille sowie Kopfbedeckung tragen und großzügig Breitband-Sonnenschutzmittel auftragen. Zudem sollte die Flüssigkeitszufuhr deutlich erhöht und körperliche Anstrengung in den Mittagsstunden komplett vermieden werden.
