Das Rathaus von Las Palmas de Gran Canaria hat eine Großoffensive gegen den schlechten Zustand des städtischen Straßennetzes gestartet. Über das Dezernat für öffentliche Dienste wurden zwei Großaufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 13,3 Millionen Euro ausgeschrieben.
Ziel des auf drei Jahre angelegten Infrastrukturprojekts ist die systematische Sanierung, Fräsung und Neuasphaltierung von Fahrbahnen in allen fünf Stadtbezirken der Inselhauptstadt. Das Kanaren News Magazin hält Sie auf dem Laufenden über die anstehenden Verkehrsbehinderungen und Bauphasen.
Der drastische Verfall vieler Haupt- und Nebenstraßen in den vergangenen Jahren hatte zunehmend für scharfe Kritik von Autofahrern und Nachbarschaftsverbänden gesorgt. Mit den neuen Verträgen will die Stadtverwaltung den akuten Mangel an kontinuierlicher Straßenwartung beheben und die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet nachhaltig verbessern.
Großprojekt läuft über drei Jahre in allen Stadtbezirken
Die Ausschreibung ist in zwei große Lose unterteilt, um eine parallele und effiziente Abwicklung der Arbeiten zu garantieren. Das erste Los mit einem Budget von 7,1 Millionen Euro umfasst die klassischen Asphaltierungs- und Ausbesserungsarbeiten der beschädigten Fahrbahnoberflächen.
Das zweite Los mit 6,2 Mio. Euro ist für die Reparatur von Gehwegen, Bordsteinen, die barrierefreie Anpassung von Fußgängerüberwegen sowie die Erneuerung der Straßenmarkierungen und Beschilderungen.
Laut den Ausschreibungsbedingungen des Rathauses müssen die beauftragten Bauunternehmen zudem ein digitales Erfassungssystem nutzen. Über diese Software werden alle Schlaglöcher und Straßenschäden vorab per GPS kartografiert, um die Dringlichkeit der Einsätze präzise zu steuern.
Die Bauarbeiten sollen schrittweise beginnen, sobald die Vergabe rechtlich abgeschlossen ist. Um den dichten Berufsverkehr in der Metropole nicht lahmzulegen, wird ein Großteil der Fräs- und Asphaltierungsarbeiten in den Nachtstunden durchgeführt.
