Ein folgenschwerer Verkehrsunfall hat am Donnerstagnachmittag auf der Küstenstraße GC-200 im Süden von Gran Canaria einen Großeinsatz ausgelöst. Gegen 15:34 Uhr verlor ein 34-jähriger Motorradfahrer auf der Höhe von Kilometer 61 im Gemeindegebiet von Mogán aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte schwer auf den Asphalt.
Nach dem Eingang mehrerer Notrufe alarmierte die Einsatzzentrale umgehend ein Großaufgebot an Rettungskräften. Da der Biker beim Eintreffen der Sanitäter des kanarischen Rettungsdienstes (SUC) diverse schwere Traumatismen aufwies, forderte die Notärztin sofort die Unterstützung eines medizinischen Rettungshubschraubers an.
GC-200 für Hubschrauberlandung komplett gesperrt
Die Feuerwehr von Gran Canaria rückte ebenfalls zur Unfallstelle aus, um die Landezone für den Rettungshelikopter direkt auf der Fahrbahn abzusichern und den Brandschutz an der verunfallten Maschine zu gewährleisten. Beamte der Guardia Civil und der örtlichen Polizei sperrten den Abschnitt der GC-200 für den Verkehr komplett ab, was zu erheblichen Staus führte.
Nachdem das medizinische Team den 34-Jährigen vor Ort stabilisiert hatte, wurde er im Hubschrauber in das Universitätskrankenhaus nach Las Palmas geflogen. Einheiten des Zivilschutzes (Protección Civil) unterstützten den logistischen Einsatz.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen und prüft, ob überhöhte Geschwindigkeit oder ein technischer Defekt zu dem schweren Sturz auf der berüchtigten Biker-Strecke geführt haben.
