La Palma trägt den Beinamen „Isla Bonita“ (die schöne Insel) völlig zurecht. Als grünste und wasserreichste Insel des Archipels ist sie ein absolutes Paradies für Wanderer, Naturliebhaber und Individualtouristen.
Abseits des Massentourismus fasziniert La Palma durch steil aufragende Vulkanmassive, dichte Kiefernwälder und tief eingeschnittene Schluchten. Zudem gilt die Insel aufgrund strenger Gesetze gegen Lichtverschmutzung als einer der weltweit besten Orte für die Astronomie und die Beobachtung des Sternenhimmels. Kanaren News nimmt Sie mit ins grüne Herz des Archipels.
Gigantische Erosionskrater und Sternwarten: Die schönsten La Palma Sehenswürdigkeiten erleben
Das landschaftliche Prunkstück der Insel ist der Nationalpark Caldera de Taburiente. Dabei handelt es sich um einen der größten Erosionskrater der Erde mit einem Durchmesser von rund neun Kilometern und einer Tiefe von bis zu 1.500 Metern. Im Inneren des Kraters erstreckt sich eine unberührte Wildnis aus rauschenden Bächen, versteckten Wasserfällen und dichten kanarischen Kiefernwäldern.
Den höchsten Punkt des Kraterrandes bildet der Roque de los Muchachos auf 2.426 Metern Höhe. Hier oben, weit über der dichten Wolkendecke, befindet sich eines der bedeutendsten astrophysikalischen Observatorien der Nordhalbkugel mit gigantischen Spiegelteleskopen.
Ein völlig anderes Bild zeigt sich im feuchten Nordosten der Insel im Biosphärenreservat Los Tilos. Hier durchwandert man einen subtropischen, urzeitlichen Lorbeerwald, der von gigantischen Riesenfeigen und tiefen Schluchten geprägt ist. Wer sich hingegen für die jüngste geologische Geschichte der Insel interessiert, findet im Süden die rauen Spuren des Vulkanismus. Die weiten Aschefelder rund um den Vulkan San Antonio und die Lavaflüsse des jüngsten Ausbruchs an der Cumbre Vieja zeugen eindrucksvoll von der unaufhaltsamen Schöpferkraft der Erde.
Kulturelles Zentrum ist die wunderschöne Inselhauptstadt Santa Cruz de La Palma. Die historische Altstadt direkt am Meer besticht durch ihre perfekt erhaltenen, farbenfrohen Kolonialhäuser aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Weltberühmt sind die kunstvoll geschnitzten Holz-Balkone an der Avenida Marítima, die üppig mit bunten Blumen geschmückt sind und den Wohlstand der einstigen bedeutenden Hafenmetropole widerspiegeln.
