Der Nationalpolizei ist im Süden von Teneriffa ein schneller Ermittlungserfolg nach einem schweren Gewaltverbrechen gelungen. In der beliebten Urlaubsregion Los Cristianos wurden drei Personen im Zusammenhang mit einem gewaltsamen Raubüberfall festgenommen, bei dem ein älterer britischer Tourist sein Leben verlor.
Die Ermittlungen ergaben, dass zwei der Täter dem älteren britischen Ehepaar gezielt bis zum Eingang ihrer Wohnanlage folgten. Dort versuchten sie, der Frau die Handtasche mit der sogenannten Reißmethode zu entreißen.
Als die Urlauberin Widerstand leistete, stürzte sie zu Boden und erlitt Verletzungen. Gleichzeitig attackierten die Räuber den Ehemann, um ihm gewaltsam seine Armbanduhr zu entwenden. Durch einen heftigen Stoß stürzte der Mann rückwärts und schlug mit dem Kopf gegen ein parkendes Auto. Er verstarb später im Krankenhaus an den schweren Kopfverletzungen.
Flucht ohne Beute: Zeugen vertreiben die Täter
Ein größerer Raubüberfall konnte nur durch das beherzte Eingreifen von Passanten verhindert werden. Mehrere Zeugen hörten die Hilfeschreie des angegriffenen Ehepaares und eilten sofort zur Hilfe. Aufgeschreckt durch die aufmerksam gewordenen Bürger brachen die Kriminellen ihr Vorhaben ab und flüchteten ohne jegliche Beute in einem bereitstehenden Fluchtfahrzeug.
Die herbeigerufene Kriminalpolizei leitete umgehend eine großangelegte Fahndung und Spurensicherung ein. Dank der präzisen Zeugenaussagen und der Auswertung von Beweismitteln konnten die drei Verdächtigen schnell identifiziert und festgenommen werden.
Die Verdächtigen wurden dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Für den mutmaßlichen Haupttäter wurde sofortige Untersuchungshaft angeordnet. Den Komplizen werden schwerer Raub und Körperverletzung vorgeworfen.
