Ein tragischer Badeunfall hat sich am Samstag in einer Hotelanlage im Süden von Fuerteventura ereignet. Im Ferienort Esquinzo in der Gemeinde Pájara erlitt ein Mann im Swimmingpool einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Trotz des schnellen Eingreifens des Bademeisters und intensiver Reanimationsversuche der Rettungskräfte kam für den Hotelgast jede Hilfe zu spät.
Gegen 13:00 Uhr schlug das Hotelpersonal bei der regionalen Notrufzentrale der Kanaren Alarm. Der Rettungsschwimmer des Hotels hatte den Mann kurz zuvor mit deutlichen Anzeichen des Ertrinkens aus dem Wasser gezogen. Angesichts des Herz-Kreislauf-Stillstands wies ein Mitarbeiter der Einsatzzentrale den Bademeister über Telefon an, ohne Verzögerung eine Herzdruckmassage durchzuführen. Auch der hoteleigene Defibrillator wurde umgehend eingesetzt und gab eine automatische Entladung ab.
Mediziner kämpfen vergeblich um das Leben des Hotelgastes
Kurz nach dem Notruf trafen die Sanitäter und ein Notarzt des kanarischen Rettungsdienstes am Hotel ein. Das medizinische Team übernahm die Erstversorgung und setzte die Maßnahmen zur Wiederbelebung fort.
Trotz aller Bemühungen blieb der Patient ohne jede Reaktion, sodass der Arzt vor Ort schließlich nur noch den Tod des Mannes feststellen konnte. Beamte der Guardia Civil haben noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen und leiten nun das entsprechende Verfahren ein, um die genauen Umstände des Unglücks aufzuklären.
