Nach einem tragischen Badeunfall herrscht an der Küste von Las Palmas auf Gran Canaria tiefe Bestürzung. Eine heftige Strömung riss ein 12-jähriges Mädchen in den Tod, während ein zweites Kind im letzten Moment lebend geborgen werden konnte.
Suchaktion per Hubschrauber nach Vermisstenmeldung
Gegen 13:36 Uhr ging bei der zentralen Rettungsleitstelle (CECOES 112) der kanarischen Regierung der Notruf ein, dass zwei Kinder an der beliebten Playa de La Laja in Las Palmas de Gran Canaria in akuter Seenot geraten seien. Rettungsschwimmer des Roten Kreuzes reagierten sofort und schafften es, einen elfjährigen Jungen aus dem Wasser zu ziehen. Das Kind wurde mit leichten Verletzungen zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht.
Für das 12-jährige Mädchen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Sie blieb zunächst im aufgewühlten Atlantik verschwunden, woraufhin die Behörden eine großangelegte Suchaktion zu Land, zu Wasser und aus der Luft einleiteten.
Leichnam im Wasser lokalisiert
Im Laufe der intensiven Suche, bei dem auch ein Rettungshubschrauber der Gruppe GES im Einsatz war, entdeckten die Retter schließlich den leblosen Körper des Mädchens im Meer. Eine Besatzung der Guardia Civil übernahm die Bergung und brachte den Leichnam zum Pier von San Cristóbal.
An dem stundenlangen Rettungseinsatz waren neben der National- und Lokalpolizei auch die Seenotrettung sowie zahlreiche Feuerwehrkräfte beteiligt. Die Nationalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genauen Umstände des Unglücks zu klären.
Das Team von Kanaren NEWS ist tief betroffen über dieses tragische Unglück. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Eltern und der Familie des Mädchens.
