Autofahrer auf den Kanaren müssen zunehmend auf ihren Tacho achten. Laut einem aktuellen Bericht des Automobilverbandes (AEA) gehören zwei Radarfallen des Archipels zu den 50 umsatzstärksten Geräten in ganz Spanien. Der unangefochtene Spitzenreiter steht auf Teneriffa und schießt statistisch gesehen im 10-Minuten-Takt ein teures Foto.
Enormer Sprung: Über 49.000 Knöllchen auf Teneriffa
Autofahrer auf Teneriffas TF-2 müssen auf der Höhe von Kilometer 2 kurz vor dem Autobahnkreuz besonders aufmerksam sein. Mit 49.641 Tempoverstößen im Jahr 2025 avancierte der dortige Blitzer zum viertaktivsten Kontrollpunkt in ganz Spanien. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor schoss das System gerade einmal 1.358 Fotos. Im täglichen Durchschnitt tappten rund 136 Fahrer in die Radarfalle, womit das Gerät fast sechs Bußgelder pro Stunde generierte.
Auch Gran Canaria in den Top 50 vertreten
Auf Gran Canaria steht die zweitaktivste Radarfalle der Kanaren auf der GC-1 in Fahrtrichtung Süden auf der Höhe von San Agustín (Kilometer 42). Mit 5.927 registrierten Verstößen im Jahr 2025 belegt dieser Blitzer den 39. Platz im nationalen Ranking und fertigt täglich etwa 46 Bußgelder ab. Insgesamt verzeichneten die Kanarischen Inseln im Jahr 2025 laut dem Statistischen Jahrbuch der Generaldirektion für Verkehr (DGT) ein massives Plus bei den Geschwindigkeitsstrafen: Die Zahl der ausgestellten Bußgelder stieg im Vergleich zum Vorjahr um 26,5 Prozent auf insgesamt 271.778 Delikte.
