Ermittler der Guardia Civil und der Zollbehörden haben im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa einen spektakulären Drogenfund gelistet. Bei einer Routinekontrolle nach der Ankunft einer Fähre aus Gran Canaria versuchte ein Autofahrer zu Fuß zu flüchten, als die Beamten sein Fahrzeug durchsuchen wollten. Im verlassenen Wagen stellten die Sicherheitskräfte viereinhalb Kilogramm reines Kokain sicher.
Zugriff im Hafen von Santa Cruz: Autofahrer flüchtet nach kurzer Befragung zu Fuß vor den Zollbeamten
Der Vorfall ereignete sich am Fähranleger der Hauptstadt Teneriffas während einer steuerlichen Überprüfung einer Fähre aus Gran Canaria. Beamte der Spezialeinheit für Steuer- und Grenzanalyse sowie Ermittler der Steuerfahndung wurden bei einer kurzen Befragung auf den Fahrer eines Personenwagens aufmerksam. Der Mann zeigte ein zunehmend nervöses, ausweichendes und schließlich aggressives Verhalten gegenüber den Beamten.
Als er bemerkte, dass sein Fahrzeug einer gründlichen Durchsuchung unterzogen wird, wies er sich mit gefälschten Papieren aus und ergriff schlagartig zu Fuß die Flucht. Während des Fluchtversuchs leistete der Verdächtige heftigen Widerstand und attackierte die Beamten, wodurch zwei leichte Verletzungen erlitten. Die Polizisten konnten den Flüchtigen jedoch nach einer kurzen Verfolgung überwältigen und festnehmen.
Marktwert der sichergestellten Drogen liegt bei knapp 280.000 Euro
Bei der anschließenden Durchsuchung des zurückgelassenen Autos stießen die Ermittler auf die versteckten Rauschgiftpakete. Das Kokain hat nach Angaben der Behörden einen geschätzten Verkaufswert von rund 280.000 Euro auf dem Schwarzmarkt. Die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizei laufen auf Hochtouren, um die genauen Hintermänner, die Vertriebswege sowie den geplanten Endbestimmungsort der illegalen Fracht zu ermitteln.
