Erfolg für die Beamten der Guardia Civil am Flughafen von Gran Canaria. Bei einer Routinekontrolle flog ein Passagier auf, der versuchte, erhebliche Mengen an Rauschgift auf die Insel zu schmuggeln.
Der Vorfall passierte bereits am 16. September, wurde von der zuständigen Polizeizentrale in Las Palmas jedoch erst an diesem Montag offiziell bestätigt. Der Reisende war mit einer Maschine vom spanischen Festland gekommen und passierte gerade die routinemäßigen Kontrollen in der Ankunftshalle.
Seine Nervosität fiel bei der Kontrolle auf
Den Beamten fiel sofort auf, dass sich der Mann extrem nervös verhielt. Aufgrund dieses verdächtigen Verhaltens zogen die Zöllner den Reisenden aus der Schlange und nahmen sein Handgepäck genauer unter die Lupe. In der Tasche kamen mehrere verdächtig verpackte Päckchen zum Vorschein.
Die Beamten machten kurzen Prozess und jagten das Pulver durch einen Schnelltest – Volltreffer, feinstes Kokain. Auf der Waage blieb der Zeiger bei genau zwei Kilogramm stehen. Neben dem Rauschgift stellten die Polizisten auch noch Utensilien sicher, die keinen Zweifel daran ließen, dass hier ein professioneller Dealer am Werk war.
Reise endete auf dem Flughafen von Gran Canaria
Der Drogenkurier wurde noch vor Ort wegen eines schweren Vergehens gegen die öffentliche Gesundheit festgenommen. Die Drogen und der Beschuldigte wurden umgehend an das zuständige Ermittlungsgericht in Telde übergeben. Der Richter ordnete aufgrund der Schwere der Tat und der klaren Beweislage die sofortige Untersuchungshaft ohne Kaution an.
