Ermittler der Nationalpolizei haben ein illegales Vertriebsnetz auf den Kanaren zerschlagen und dabei rund 350 Kilogramm Haschisch aus dem Verkehr gezogen. Um den Fahndern zu entgehen, hatte die Rauschgiftbande die heiße Ware auf eine sehr bizarre Art und Weise präpariert.
Tarnung als harmlose Gemüselieferung
Die Schmuggler versuchten, die Kontrollen der Sicherheitskräfte mit einer kreativen Methode zu umgehen. Sie hatten die riesige Menge an Haschisch-Paketen in Transportkisten inmitten von echten Maiskolben versteckt. Das Netzwerk nutzte diese Fracht, um die illegalen Substanzen unbemerkt auf dem Archipel zu verteilen und in den Straßenverkauf zu bringen.
Drei Festnahmen und hoher finanzieller Schaden
Bei Razzien nahm die Nationalpolizei drei mutmaßliche Bandenmitglieder fest und beschlagnahmte neben Bargeld 350 Kilogramm Haschisch im geschätzten Schwarzmarktwert von 700.000 Euro. Dieser Zugriff versetzt der Organisation einen empfindlichen wirtschaftlichen Schlag, während die Ermittlungen zu den Hintermännern andauern.
