Der Nationalpolizei ist in einem Hotel in der Albareda-Straße in Las Palmas de Gran Canaria ein historischer Schlag gegen den organisierten Drogenhandel gelungen. Bei einer großangelegten Operation beschlagnahmten die Ermittler in der Hotelanlage rund 20 Kilogramm reines Heroin. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden handelt es sich um den zweitgrößten jemals sichergestellten Fund dieser Droge in der Kriminalgeschichte der Kanaren.
Razzia im Stadtgebiet von Las Palmas
Die Operation der Rauschgiftfahnder gipfelte in gezielten Durchsuchungen im Stadtgebiet der Inselhauptstadt. Neben den rund 20 Kilogramm Heroin, die für den illegalen Straßenverkauf auf dem Archipel bestimmt waren, stellten die Beamten erhebliche Mengen Bargeld sowie Beweismaterial sicher. Im Zuge des Zugriffs wurden vier mutmaßliche Mitglieder des Drogennetzwerks festgenommen. Die Verdächtigen wurden umgehend dem Haftrichter vorgeführt und befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Schwerer Schlag für die lokale Drogenmafia
Die Ermittler betonen, dass mit dieser Sicherstellung der regionale Markt für harte Drogen empfindlich getroffen wurde. Aufgrund der enormen Menge und des hohen Reinheitsgrades hätte das Heroin im gestreckten Zustand auf der Straße Millionen Euro eingebracht. In der Kriminalgeschichte des Archipels war bisher nur eine einzige Operation im Jahr 2023 noch größer, bei der die Nationalpolizei 23 Kilogramm Heroin beschlagnahmen konnte. Die Behörden prüfen derzeit die genauen Schmuggelrouten, über die das Rauschgift auf die Insel Gran Canaria transportiert wurde.
