Völlig neben der Spur war eine Autofahrerin in Las Palmas auf Gran Canaria unterwegs, die ihr Fahrzeug entgegen der Fahrtrichtung steuerte. In der Calle Dr. Juan Domínguez Pérez ramponierte sie bei ihrer Geisterfahrt gleich mehrere Autos, die ordnungsgemäß am Straßenrand abgestellt waren. Beamte der Verkehrspolizei nahmen den Vorfall kurz darauf auf.
Totale Verweigerung beim Drogentest
Vor Ort forderten die Beamten die Unfallverursacherin direkt zu einem ganz normalen Alkohol- und Drogentest auf. Die Frau schaltete jedoch auf stur, weigerte sich komplett und ließ die Polizisten einfach stehen. Beide Kontrollen lehnte sie ohne Umschweife ab. Aufgrund der Blockadehaltung leiteten die Ordnungshüter umgehend ein offizielles Strafverfahren wegen des dringenden Verdachts eines schweren Verstoßes gegen die Verkehrssicherheit ein.
Härtere Strafen bei Testverweigerung in Spanien
Solche Aktionen gehen vor Gericht meistens nach hinten los. Wer bei der Polizei stur bleibt, reitet sich in Spanien erst recht in den Schlamassel, weil das Verweigern der Tests als eigene Straftat gilt. Völlig egal, ob man nun wirklich betrunken war oder nicht – am Ende drohen saftige Geldbußen, der Führerscheinentzug oder sogar der Knast. Aus der Affäre ziehen kann man sich mit dieser Masche also nicht, ganz im Gegenteil.
Quelle: laprovincia.es
