Am Flughafen von Gran Canaria hat die Guardia Civil einen Drogenschmuggler auf frischer Tat ertappt. Der Passagier, der mit einem Flug vom spanischen Festland angereist war, transportierte mehr als drei Kilo Haschisch in seinem Koffer. Damit endete seine Reise auf dem Flughafen von Gran Canaria.
Nervöses Verhalten verrät den Schmuggler
Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenen 9. August während einer routinemäßigen Steuer- und Zollkontrolle der Guardia Civil im Ankunftsbereich. Wie die Behörden mitteilten, erregte das auffällige und sichtlich nervöse Verhalten des Mannes das Misstrauen der Beamten. Daraufhin entschlossen sich die Einsatzkräfte zu einer genaueren Personenkontrolle und einer detaillierten Durchsuchung seines Gepäcks.
Bei der Überprüfung des Koffers wurden mehrere verdächtige Pakete entdeckt. Zudem wurden Utensilien sichergestellt, die nach Angaben der Ermittler direkt für den Transport und die gezielte Tarnung der illegalen Fracht verwendet wurden. Eine chemische Laboranalyse bestätigte kurz darauf, dass es sich um hochwertiges Haschisch mit einem Gesamtgewicht von über drei Kilogramm handelte. Von welchem Flughafen die Reise startete, gaben die Ermittler aus taktischen Gründen nicht bekannt.
Richter schickte den Mann direkt hinter Gitter
Gegen den Reisenden wurde sofort ein Strafverfahren wegen Drogenhandels eingeleitet. Sowohl der Beschuldigte als auch das beschlagnahmte Rauschgift wurden im Anschluss an den zuständigen Ermittlungsrichter des Bereitschaftsgerichts in Telde übergeben. Nach Sichtung der Beweislage ordnete ein Richter seine Einlieferung in die U-Haft an.
