Filmreife Szenen auf Gran Canaria: Nach der heimlichen Landung eines Drogen-Bootes in Castillo del Romeral hat ein Großaufgebot der Polizei elf Verdächtige festgenommen. Während der Flucht fielen Schüsse.
Aufmerksamer Anwohner entdeckte verdächtiges Drogen-Boot
Nach dem Tipp eines Anwohners stürmten Einheiten der Nationalpolizei und der Guardia Civil am Mittwoch die Küste von Castillo del Romeral. Der Zeuge hatte gegen drei Uhr nachts ein verdächtiges Schlauchboot in einer einsamen Bucht entdeckt. Der anschließende gemeinsame Großeinsatz endete mit einem schweren Rückschlag für die Drogenmafia auf den Kanaren.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Boot bereits verlassen – die Insassen waren zu Fuß geflüchtet und hatten eine erhebliche Menge an Rauschgift mitgebracht. Die Ermittlungen führten die Beamten schnell zu den Verdächtigen, die in der Nähe des Hafens unterzutauchen versuchten.
Auf einem Parkplatz in der Nähe des Hafens kam es schließlich zum finalen Zugriff, bei dem im Tumult der Festnahmen auch Schüsse fielen. Die Polizei konnte die Flucht der Gruppe verhindern und alle elf Verdächtigen stoppen. Das beschlagnahmte Rauschgift wird derzeit von Spezialisten gewogen und analysiert, um das exakte Ausmaß des Schmuggels festzustellen.
