Der Küstenort Castillo del Romeral im Süden von Gran Canaria hat sich am Samstag in ein buntes Meer aus Musik, traditionellen Trachten und bester Feierlaune verwandelt. Die beliebte Romería lockte in diesem Jahr besonders viele Besucher an und knackte sogar den Rekord bei den Festwagen.
Schon ab dem Mittag füllte sich der Ort mit Leben. Unzählige Menschen hatten sich in Schale geschmissen und feierten in ihren traditionellen kanarischen Trachten. Die Romería bildet den Höhepunkt der Festwochen für San Miguel und die Virgen del Carmen – ein Fest, das in diesem Jahr ganz im Zeichen der maritimen Geschichte des Dorfes steht und den lokalen Fischern gewidmet ist.
Ein Fest, das Generationen verbindet
Der große Festumzug zog von Musikgruppen begleitet durch die Straßen bis hin zur Dorfkirche, wo die traditionelle Opfergabe stattfand. Die Stimmung war prächtig. Überall wurde zu populären kanarischen Klängen getanzt, gesungen und typische Spezialitäten der Inselküche miteinander geteilt.

Besonders erfreulich für die Veranstalter. In diesem Jahr verzeichnete das Fest einen spürbaren Zuwachs an festlich geschmückten Wagen und Live-Musikgruppen, was zeigt, wie tief die Tradition im Ort verankert ist. Nach dem offiziellen Umzug steuerten die Wagen den Platz neben dem Futsal-Spielfeld nahe der Ciudad Deportiva Vicente del Bosque an. Dort ging das bunte Treiben bei den traditionellen, gemütlichen Grillabenden (Asaderos) an den einzelnen Wagen noch bis tief in die Nacht weiter. Das Festprogramm läuft noch weiter und bietet Einheimischen sowie Urlaubern in den kommenden Tagen weitere Highlights wie das traditionelle Fischgrillen und Prozessionen.
