Das Cabildo de Gran Canaria hat gestern eine Investition von 200.000 Euro angekündigt, um das Sicherheitsnetzwerk an den Küsten der Insel zu erweitern. Im Fokus stehen dabei die „OneUP“-Rettungssäulen, die an unbewachten oder besonders gefährlichen Küsten installiert werden.
Diese Technologie hat sich bereits bewährt: Seit der Einführung konnten auf den Kanaren bereits acht Menschen aus dem Meer gerettet werden.
Schnelle Hilfe im Ernstfall: Säulen alarmieren sofort die 112
Die Funktionsweise der Säulen ist denkbar einfach. Sobald im Notfall einer der integrierten, selbstaufblasenden Rettungsringe entnommen wird, setzt die Säule vollautomatisch einen Notruf an die Rettungsleitstelle ab.
Gleichzeitig wird eine Überwachungskamera aktiviert, damit die Einsatzkräfte die Situation vor Ort sofort einschätzen können. Mit dem neuen Budget soll die Abdeckung an den Hotspots der Insel weiter verbessert werden, um die Reaktionszeiten bei Badeunfällen entscheidend zu verkürzen.
