⚽🏟️ Aufatmen auf Gran Canaria: Die geplante Modernisierung und Erweiterung des Estadio de Gran Canaria für die Fußball-Weltmeisterschaft 2030 ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Insgesamt drei Unternehmen haben bis zum Ablauf der Frist am Freitag formelle Angebote für das Großprojekt eingereicht. Damit ist die Gefahr gebannt, dass das Vergabeverfahren zum zweiten Mal komplett scheitert. Die Verantwortlichen des Inselforums zeigten sich sichtlich erleichtert über diese positive Wende.
Der erste Ausschreibungsprozess war zuvor im Sande verlaufen, da sich kein einziger Baukonzern auf die gemeldet hatte. Die Inselregierung reagierte daraufhin und hob das Gesamtvolumen des Projekts auf stolze 235 Millionen Euro an. Ein erneuter Misserfolg hätte die strengen Fristen der FIFA gefährdet und die Austragung von WM-Spielen auf der Insel massiv infrage gestellt.

Vergabe des Großauftrags soll bereits im November erfolgen
Die Einberufung des zuständigen Vergabeausschusses ist für diesen Montag geplant, um die eingegangenen Unterlagen formell auf die Einhaltung aller Kriterien zu prüfen. Wenn das Prüfungsverfahren ohne Einsprüche oder rechtliche Verzögerungen verläuft, soll die offizielle Zuschlagserteilung Anfang November erfolgen. Der aktuelle Zeitplan sieht vor, dass die schweren Baumaschinen bereits Ende des laufenden Jahres anrollen können.
Das Fußball-Umfeld auf Gran Canaria feiert dieses Ergebnis als historischen Meilenstein. Der geplante Umbau mit dem Projektnamen „La Nube“ (Die Wolke) soll die Arena nicht nur WM-tauglich machen, sondern künftig auch für andere internationale Großereignisse und europäische Endspiele rüsten. Die Bestätigung der drei Angebote beweist, dass die Insel ihre Hausaufgaben für das weltweite Turnierevent rechtzeitig erledigt hat.
