Gran Canaria zählt zu den vielseitigsten Reisezielen im Atlantischen Ozean. Die kreisrunde Insel wird aufgrund ihrer landschaftlichen und klimatischen Vielfalt völlig zurecht als „Miniaturkontinent“ bezeichnet. Auf einer Fläche von nur rund 1.560 Quadratkilometern erleben Besucher ein spektakuläres Zusammenspiel aus völlig unterschiedlichen Naturräumen, das weltweit seinesgleichen sucht. Das Kanaren News Magazin nimmt Sie mit auf eine Reise durch die schönsten Regionen dieser einzigartigen Insel.
Goldene Dünen und wilde Bergwelten: Die schönsten Gran Canaria Sehenswürdigkeiten im Überblick
Das optische Herzstück im sonnigen Süden der Insel bildet die majestätische Dünenlandschaft von Maspalomas. Dieses riesige, unter Naturschutz stehende Sandmeer erstreckt sich direkt am tiefblauen Atlantik und vermittelt Reisenden das Gefühl, mitten in der Sahara zu stehen. Die sanften, vom Wind ständig neu geformten Sandberge gehen fließend in die belebten Sandstrände von Playa del Inglés und die moderne Promenade von Meloneras über.
Wer das echte, ungezähmte Wesen der Insel entdecken möchte, muss sich jedoch auf den Weg in das raue Inselinnere machen. Tiefe, zerklüftete Felsschluchten – die sogenannten Barrancos – führen hinauf in eine alpine Bergwelt. Über dichten kanarischen Kiefernwäldern erhebt sich dort das unumstrittene Wahrzeichen der Insel: der Roque Nublo.

Der markante Basaltfelsen Roque Nublo ragt im Zentrum von Gran Canaria über dichten Kiefernwäldern empor.Dieser heilige Basaltmonolith war schon für die Ureinwohner ein spiritueller Ort und bietet heute bei klarem Wetter einen atemberaubenden Rundblick, der oft bis zum Nachbarvulkan Teide reicht. Eingebettet in diese majestätische Kulisse liegt das malerische Felsendorf Tejeda, das offiziell zu den schönsten Dörfern Spaniens zählt.
Im Gegensatz zum trockenen Süden zeigt sich der Norden grün, feucht und extrem fruchtbar. Im Tal von Agaete gedeihen dank des besonderen Mikroklimas üppige Orangenplantagen und die einzigen Kaffeepflanzen auf europäischem Boden. Die wilde Westküste hingegen fasziniert durch ihre schroffen, senkrecht in den Ozean stürzenden Steilklippen, an denen sich die Urgewalt des Atlantiks in spektakulären Wellen bricht.
