Die Generaldirektion für Notfälle der Kanaren hat auf Basis der Daten des Wetteramtes Aemet den bestehenden Waldbrandalarm präzisiert. Grund ist eine einströmende Heißluftmasse aus Afrika, die am Donnerstag ihren Höhepunkt erreicht und für extreme Trockenheit in den höheren Lagen sorgt.
Welche Gebiete sind betroffen?
Die aktualisierte Alarmstufe betrifft Teneriffa, El Hierro, La Palma in sowie Gran Canaria ab einer Höhe von 400 Metern. Für La Gomera gilt weiterhin die Stufe der Vorwarnung (Prealerta).
Extreme Temperaturen und gefährliche Trockenheit
Die Wettermodelle zeigen für die kommenden Tage eine deutliche Verschärfung der Lage:
- Gran Canaria: In den tieferen Lagen sowie den mittleren Höhenlagen (Medianías) im Süden und Südosten steigen die Temperaturen auf 35 bis lokal 38 Grad. Auch die Nordhälfte ist betroffen.
- Teneriffa: Hier werden Spitzenwerte von 35 bis lokal 36 Grad erwartet, vor allem im Süden, Südwesten und teilweise an den Küsten im Norden.
- La Gomera & El Hierro: Die Thermometer klettern im Osten und Süden auf 34 bis 36 Grad.
- La Palma: In den westlichen und nordwestlichen Höhenlagen werden Höchstwerte von 30 bis 34 Grad prognostiziert.
Verschärft wird die Situation durch eine sehr geringe relative Luftfeuchtigkeit, die in den Waldgebieten auf unter 30 Prozent sinkt. Dazu weht ein mäßiger, trockener Ostwind. Obwohl für Freitag eine leichte Abkühlung in Aussicht steht, bleibt das Risiko für Waldbrände am Donnerstag und Freitag extrem hoch. Die Behörden bitten die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten um maximale Vorsicht und die strikte Einhaltung der Brandschutzregeln.
