Seit dem heutigen Samstagmorgen ist die Waldbrandwarnung für Gran Canaria und Teneriffa aufgehoben. Mit dieser Entscheidung reagiert die Generaldirektion für Katastrophenschutz der Kanaren auf die neuesten Daten von Aemet, da sich das Wetter auf den Inseln spürbar entspannt hat.
Da sich die kritischen Umweltbedingungen wie extreme Temperaturen, niedrige Luftfeuchtigkeit und starke Winde vorerst gelegt haben, ist die akute Alarmstufe nicht mehr gerechtfertigt. Die Entwarnung betrifft vor allem die Bergregionen und mittleren Höhenlagen der Süd- und Westhänge auf Teneriffa sowie die höheren Lagen über 400 bis 600 Metern auf Gran Canaria.
Trotz der offiziellen Entwarnung bleibt die Lage auf den Inseln jedoch unter Beobachtung. Gemäß dem bestehenden Sonderplan für Katastrophenschutz (INFOCA) gilt für El Hierro, La Palma, La Gomera, Teneriffa und Gran Canaria weiterhin eine allgemeine Vorwarnung, die bereits seit Anfang Juni aktiv ist. Die Behörden rufen Anwohner und Urlauber in den Waldgebieten daher weiterhin zu einem verantwortungsvollen Umgang mit offenem Feuer auf.
