An den Küsten der Kanaren wird es in den nächsten Stunden ungemütlich. Warnungen wegen Wind und Wellen gelten ab Dienstagabend vor allem für Teneriffa und Gran Canaria. Vorsichtig sein sollten Urlauber und Einheimische laut den Meteorologen im Osten, Süden und Westen beider Inseln.
Küstenwarnung ab Dienstagabend im Blick
Aktiv wird der gelbe Alarm am Dienstag um 21.00 Uhr und bleibt erst einmal bis zum frühen Mittwochmorgen um 06.00 Uhr bestehen. Erwartet wird ein ziemlich kräftiger Nordostwind, der mit 50 bis 61 km/h über das Wasser fegt. Besonders ordentlich pusten wird es im Kanal zwischen den Inseln sowie im Südosten von Gran Canaria, wo die See spürbar aufgewühlt sein dürfte.
Im Anschluss rollen Hitze und dichte Calima an
Direkt nach dem Wind- und Wellenspringen stellt sich das Wetter komplett um und bringt uns in den ersten Septembertagen ordentlich ins Schwitzen. Eine heiße Luftmasse zieht über das Archipel, wodurch das Thermometer besonders auf Gran Canaria die 35-Grad-Marke knackt. Tropisch warme Nächte machen das Ganze zusätzlich drückend.
Gleichzeitig bringt der Wind eine dichte Calima-Schicht mit. Der feine Saharastaub in der Luft wird in vielen Regionen für eine trübe Suppe am Himmel und eine ziemlich eingeschränkte Sicht sorgen. Trotz der heißen Wüstenluft schließt die Aemet ein paar überraschende, kurze Regenschauer am Mittwoch und Donnerstag nicht ganz aus.
