Wer auf den Kanarischen Inseln eine Luxusimmobilie sucht, wird vor allem im Süden von Teneriffa fündig. Die Avenida de la Macaronesia in der Gemeinde Adeje ist offiziell die teuerste Straße des gesamten Archipels. Eigentümer verlangen hier für ein Haus im Durchschnitt stolze 5,95 Mio. Euro. Das geht aus einer aktuellen Marktanalyse des Immobilienportals Idealista hervor.
Teneriffa kann mit Barcelona mithalten
Mit diesem Spitzenwert sichert sich die Traumstraße im Süden Teneriffas nicht nur den ersten Platz auf den Kanaren, sondern spielt auch landesweit in der obersten Liga des Luxussegments mit. Die Avenida de la Macaronesia rangiert preislich fast auf Augenhöhe mit den exklusivsten Adressen in Barcelona, wie etwa der Calle del Tibidabo (5,98 Millionen Euro). Luxusgegenden in Valencia oder dem Baskenland lässt die kanarische Nobeladresse im Preisranking sogar hinter sich.
Spanienweit gibt es neben den Top-Regionen Balearen, Madrid und Andalusien nur fünf weitere autonome Gemeinschaften, in denen die Durchschnittspreise in den teuersten Straßen die Eine-Million-Euro-Marke knacken. Die Kanaren belegen dabei einen beachtlichen zweiten Platz in dieser erweiterten Luxusgruppe:
- Katalonien: 5,98 Millionen Euro
- Kanarische Inseln: 5,95 Millionen Euro
- Valencia: 4,2 Millionen Euro
- Galicien: 1,98 Millionen Euro
- Baskenland: 1,79 Millionen Euro
Wo Spanien am teuersten ist
Im gesamtspanischen Vergleich wirken die Preise auf den Kanaren allerdings fast noch moderat. Die absolut teuerste Adresse des Landes liegt auf Mallorca. Im Camino del Salinar in Andratx fordern Verkäufer im Schnitt utopische 15 Millionen Euro für eine Immobilie.
Auf Platz zwei folgt der Paseo de los Lagos in Pozuelo de Alarcón bei Madrid (11 Millionen Euro), dicht gefolgt von der Luxussiedlung Coto Zagaleta in Benahavís nahe Málaga (10,5 Millionen Euro). Am anderen Ende der Skala steht Castilla-La Mancha. Dort kostet ein Haus in der teuersten Straße der gesamten Region im Schnitt gerade einmal 335.000 Euro.
