Ein anhaltend starkes Interesse aus dem Ausland prägt den Immobilienmarkt auf den Kanaren. Ausländische Staatsbürger zeichnen in der Provinz Santa Cruz de Tenerife für mehr als ein Viertel aller Suchanfragen verantwortlich. In der Provinz Las Palmas liegt dieser Anteil bei rund einem Fünftel, wobei Kaufinteressenten aus Deutschland in beiden Regionen an der Spitze stehen.
Spitzenreiter bei den Standorten
Besonders im Fokus stehen bestimmte Gemeinden, in denen die ausländische Nachfrage die der spanischen Käufer sogar übertrifft. Den absoluten Spitzenplatz auf den Kanaren belegt die Gemeinde Tijarafe auf La Palma, wo sage und schreibe 55,1 % aller Immobilienwünsche aus dem Ausland kommen.
Dicht dahinter folgen Pájara auf Fuerteventura mit 52,6 %, Mogán auf Gran Canaria mit 47,4 % sowie Antigua mit 46,5 %. Neben Deutschen suchen hier vor allem Briten, Italiener sowie Staatsbürger aus den skandinavischen Ländern nach einem Eigenheim.
Hauptstadt-Vergleich und nationale Trends
In den beiden großen Inselmetropolen fällt die Verteilung aufgrund des starken spanischen Binnenmarktes etwas moderater aus. Santa Cruz de Tenerife verzeichnet einen ausländischen Nachfrageanteil von 9,8 %, während Las Palmas de Gran Canaria auf 8,8 % kommt. Deutsches Klientel bildet auch hier die stärkste Gruppe.
Gesamtspanisch betrachtet reihen sich die Kanaren damit nahtlos in die Riege der beliebtesten Küstenregionen wie Alicante, Málaga oder die Balearen ein, die traditionell die Liste der ausländischen Immobilieninvestitionen anführen.
