Der desolate Zustand des Straßennetzes im historischen Stadtteil La Isleta in Las Palmas auf Gran Canaria sorgt bei den Anwohnern und Verkehrsteilnehmern für zunehmenden Unmut. Viele Straßen des Viertels sind von tiefen Schlaglöchern, Rissen und bröckelndem Asphalt geprägt. Besonders für Motorrad- und Rollerfahrer hat sich die tägliche Fahrt durch die engen Gassen mittlerweile zu einem gefährlichen Spießrutenlauf entwickelt.
Anwohner berichten, dass sie bestimmte Abschnitte im Viertel aus Angst vor Stürzen oder schweren Schäden an den Fahrzeugen bereits gezielt umfahren. Neben der akuten Unfallgefahr für Zweiräder klagen die Menschen vor Ort auch über die anhaltende Lärmbelästigung, wenn Busse und schwere Lastwagen über die tiefen Asphaltfurchen rumpeln.
Trotz wiederholter Beschwerden warten die Menschen im Viertel seit Jahren auf eine Sanierung
Die Kritik richtet sich vor allem gegen die Stadtverwaltung. Zwar wurden in der Vergangenheit punktuell Ausbesserungsarbeiten durchgeführt, eine grundlegende und nachhaltige Sanierung der Hauptverkehrsadern in La Isleta blieb jedoch aus. Die Flicken auf dem Asphalt brechen meist nach den ersten Regenfällen im Winter direkt wieder auf.
Nachbarschaftsverbände fordern nun einen Instandsetzungsplan für das gesamte Viertel. Solange dieser ausbleibt, wollen die Anwohner weiter Druck auf die Lokalpolitik ausüben, um auf die mangelnde Verkehrssicherheit und den Verfall der Infrastruktur aufmerksam zu machen.
