Die Zahl der ankommenden Migranten auf den Kanaren ist im laufenden Jahr drastisch eingebrochen. Nach den neuesten, vorläufigen Daten des spanischen Innenministeriums für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 15. Juli 2026 verzeichnen die Inseln einen Rückgang von über 61 Prozent zum Vorjahr.
Über 7.000 Menschen weniger auf der Atlantikroute
Die offizielle Statistik belegt eine spürbare Entlastung der kanarischen Küsten. Erreichten im Vergleichszeitraum des Jahres 2025 noch 11.454 Personen auf Booten die Inseln, so sank diese Zahl im gleichen Zeitraum 2026 auf 4.440 Migranten. Das bedeutet, dass im laufenden Jahr bislang exakt 7.014 Menschen weniger über die Atlantikroute auf den Kanaren gelandet sind.
Auch Zahl der Boote schrumpft um fast 69 Prozent
Parallel zu den Personenwerten verringerte sich auch die Anzahl der genutzten Transportmittel (Número de embarcaciones) drastisch. Bis Mitte Juli 2026 registrierten die Behörden insgesamt nur noch 59 Boote (Pateras oder Cayucos). Im identischen Vorjahreszeitraum von 2025 steuerten dagegen noch 188 Boote das Archipel an. Dieser Rückgang um 129 Einheiten entspricht einem prozentualen Minus von stolzen 68,6 Prozent.
