Ein rücksichtsloser Autofahrer hat in den Straßen von Las Palmas auf Gran Canaria einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach einer gefährlichen Flucht vor den Behörden, die mehrere schwere Verkehrsverstöße beinhaltete, konnten die Beamten der Lokalpolizei den Mann und seine Beifahrerin schließlich stoppen.
Der Vorfall begann, als eine Polizeistreife auf das Fahrzeug aufmerksam wurde und den Fahrer für eine Routinekontrolle anhalten wollte. Anstatt zu stoppen trat der Mann aufs Gaspedal und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit.
Während der Flucht steuerte der Fahrer den Wagen unter anderem als Geisterfahrer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung durch mehrere Straßen und gefährdete dadurch andere Verkehrsteilnehmer massiv. Die Flucht endete abrupt, als das Auto mit einem am Straßenrand geparkten Fahrzeug kollidierte und schließlich in einer Sackgasse eingekesselt wurde.
Keine Fahrerlaubnis: Flüchtiger verweigert nach Crash den Drogentest
Nach dem Unfall versuchten die Beamten umgehend, die Situation zu sichern und die Personalien der Insassen zu überprüfen. Dabei stellte sich schnell heraus, dass der mutmaßliche Unfallverursacher überhaupt nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war. Zudem zeigte der Mann deutliche körperliche Symptome, die auf den Konsum von Rauschmitteln hinwiesen. Einen vor Ort angeordneten Drogentest verweigerte der Fahrer jedoch strikt.
Aufgrund der Schwere der Delikte wurden sowohl der Fahrer als auch seine Beifahrerin noch vor Ort von der Lokalpolizei festgenommen. Gegen den Mann wird nun wegen mehrerer Straftaten gegen die Verkehrssicherheit ermittelt, darunter rücksichtsloses Fahren, Fahren ohne Führerschein sowie die Verweigerung des Drogentests. Das beschädigte Fluchtfahrzeug wurde abgeschleppt und von den Behörden sichergestellt.
