Das Cabildo de Gran Canaria verschärft die Kontrollen in den Dünen von Maspalomas. Um illegalen Aktivitäten, Vandalismus und der Zerstörung des Ökosystems entgegenzuwirken, setzt die Inselregierung ab sofort auf hochmoderne Überwachungstechnologie aus der Luft.
In der Vergangenheit kam es in den geschützten Kernzonen der Dünen immer wieder zu Verstößen durch Besucher, die die vorgegebenen Wege verließen. Neben Umweltverschmutzung und illegalem Campen sorgt auch das sogenannte Cruising in den geschützten Bereichen für anhaltende Probleme und Schäden an der Tier- und Pflanzenwelt. Die bisherigen Fußstreifen stießen in dem weitläufigen und unwegsamen Gelände regelmäßig an ihre logistischen Grenzen.
Hochtechnologie gegen Vandalismus: Wärmebildkameras im Nachteinsatz
Die neu angeschafften Fluggeräte verfügen über eine Reichweite von bis zu 15 Kilometern und sind mit hochauflösenden Wärmebildkameras ausgestattet. Diese Nachtsichttechnik ermöglicht es den Umweltbehörden und der Polizei, auch in absoluter Dunkelheit Personen abseits der erlaubten Pfade präzise zu lokalisieren. Verstöße gegen die strengen Naturschutzauflagen können so direkt dokumentiert und strafrechtlich verfolgt werden.
Die Inselregierung betont, dass die Einsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit stattfinden, um eine Abschreckungswirkung zu erzielen. Wer beim Betreten der gesperrten Zonen erwischt wird, muss mit empfindlichen Bußgeldern rechnen. Ziel der Maßnahme ist es, das sensible Ökosystem für die Zukunft zu bewahren und den sanften Tourismus in geordnete Bahnen zu lenken.
