Ein Großbrand auf der Mülldeponie Juan Grande hat am Freitag im Süden von Gran Canaria für Aufsehen gesorgt. In der Gemeinde San Bartolomé de Tirajana stieg eine gewaltige, tiefschwarze Rauchsäule in den Himmel, die von vielen Teilen der Südküste und von der Autobahn aus zu sehen war.
Das Feuer sei um 13.30 Uhr in einem Bereich für Schnittabfälle ausgebrochen. Der Brandherd befand sich erneut an der gleichen Stelle, auf der es kurioserweise bereits im vergangenen Sommer zwei Brände gegeben hatte.
An den Löscharbeiten waren die Feuerwehr aus Arinaga und San Bartolomé de Tirajana mit Luftunterstützung beteiligt.
Laut Cabildo war das Feuer um 18:00 Uhr innerhalb des Ecoparque Sur eingedämmt, nachdem es den Feuerwehrleuten und dem übrigen Personal gelungen war, den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen auf andere Bereiche zu verhindern.
Die Flammen beschädigten zwei Häcksler, einen für Schnittgut und einen für Sperrmüll.
Trotz der Sichtbehinderungen kam es auf der nahen Autobahn zu keinerlei größeren Verkehrsbehinderungen. Besondere Sperrungen oder Umleitungen im Feierabendverkehr waren nicht erforderlich.
