Auf Gran Canaria gibt es Entwarnung: Der Waldbrand, der am vergangenen Donnerstag zwischen den Gemeinden Telde und Valsequillo ausgebrochen war, wurde am heutigen Sonntag offiziell für gelöscht erklärt. Das Cabildo de Gran Canaria lobte den schnellen Einsatz der Rettungskräfte, die eine größere Katastrophe verhindern konnten.
Schnelle Stabilisierung und tagelange Brandwache
Das Feuer war am 23. Juli in dem sensiblen Gebiet zwischen Las Breñas und Cazadores ausgebrochen. Durch den massiven Einsatz von Boden- und Luftkräften gelang es der Feuerwehr noch am selben Abend gegen 19:15 Uhr, die Flammen zu stabilisieren. Um ein erneutes Aufflammen zu verhindern, blieben die Einheiten über die folgenden Tage hinweg vor Ort. Sie kontrollierten Glutnester und kühlten den Boden ab, bis am Sonntag die endgültige Entwarnung gegeben werden konnte. Aus Sicherheitsgründen war zeitweise die Landstraße GC-130 für den Verkehr gesperrt worden.
Sieben Brandherde unter einer Stromleitung
Zur Ursache des Feuers wird weiterhin ermittelt. Die Behörden stellten fest, dass die Flammen an sieben Stellen unter einer Hochspannungsleitung ihren Anfang nahmen. Diese Verteilung ist ein zentraler Ansatzpunkt für die Ermittler. In den kommenden Tagen soll nun geklärt werden, ob ein Defekt an den Kabeln oder ein externer Faktor den Brand verursacht hat.