Auf Teneriffa hat das Nationale Geografische Institut (IGN) der Kanaren in den frühen Morgenstunden einen ausgeprägten Erdbebenschwarm im Bereich des Teide-Vulkans gemessen. Mehr als 550 schwache Mikrobeben wurden innerhalb kürzester Zeit im Nationalpark registriert.
Experten geben Entwarnung für die Bevölkerung
Die seismische Aktivität konzentrierte sich westlich von Las Cañadas del Teide im Bereich des Pico Viejo in einer Tiefe von 10 bis 15 Kilometern. Da alle Erschütterungen von sehr geringer Intensität waren, hat die Bevölkerung auf der Insel die Beben zu keinem Zeitpunkt gespürt. Laut Itahiza Domínguez, dem Direktor des IGN auf den Kanaren, handelt es sich bereits um den neunten seismischen Schwarm an diesem Ort im laufenden Jahr, weshalb er ausdrücklich zur Ruhe aufruft.
Keine Messungen deuten auf einen Vulkanausbruch hin
Die Aktivität intensivierte sich vor allem in der Nacht, in der zeitweise im Takt von 20 bis 30 Sekunden Erdstöße gemessen wurden. Dennoch betonen die Vulkanologen, dass derzeit keinerlei Gefahr für eine bevorstehende Eruption besteht, wie die Zeitung Diario de Avisos berichtet. Weder Verformungen des Bodens noch ungewöhnliche Gasaustritte wurden festgestellt. Solche Episoden klingen erfahrungsgemäß nach wenigen Stunden von selbst wieder ab
