Wer die unberührte Natur und die spektakuläre Bergwelt von Gran Canaria hautnah erleben möchte, findet im Norden der Insel eine besonders reizvolle Strecke. Ein abwechslungsreicher Rundweg verbindet das malerische Bergdorf Fontanales in der Gemeinde Moya mit der beeindruckenden Caldera de Gáldar.
Diese Route gilt unter Wanderern als echter Geheimtipp, da sie weite Ausblicke über die grünen Täler bis hinauf zum wolkenverhangenen Zentralmassiv bietet. Die Wanderung startet im Ortskern von Fontanales und führt zunächst über sanfte Pfade durch eine überraschend grüne und fruchtbare Landschaft.
Die wilde Vegetation und steile Felswände machen den Rundweg zu einem echten Abenteuer
Vorbei an Bauernhäusern und traditionellen Steinmauern gewinnen Outdoor-Fans langsam an Höhe, während sich hinter jeder Kurve neue Panorama-Ausblicke auf den tiefblauen Atlantik im Hintergrund eröffnen. Der majestätische Vulkankrater bildet den absoluten Höhepunkt der Strecke
Nach einem stetigen, aber gut machbaren Aufstieg erreichen die Wanderer den Rand der Caldera de Gáldar. Dieser erloschene Vulkankrater fasziniert durch seine schiere Größe und die steil abfallenden, bewachsenen Innenwände. Der Weg führt ein Stück am Kraterrand entlang und bietet einzigartige Fotomotive der vulkanischen Landschaft, die den Ursprung der Kanaren widerspiegelt.
Der Rückweg verläuft als Schleife durch schattige Kastanienwälder und vorbei an kleinen landwirtschaftlichen Fincas, bevor man wieder den Ausgangspunkt in Fontanales erreicht. Aufgrund der Höhenlage ist das Klima hier oben meist angenehm frisch, weshalb Wanderer neben festem Schuhwerk und Wasser auch immer eine leichte Jacke im Rucksack dabeihaben sollten.
