Ermittler der Guardia Civil aus der Gemeinde Güímar auf Teneriffa haben einen Diebstahl von Familienschmuck aufgeklärt. Nach intensiven Ermittlungen gelang es den Beamten, den Schmuck im Gesamtwert von rund fünfzehntausend Euro sicherzustellen. Neben dem reinen materiellen Wert besitzen die Schmuckstücke für die betroffene Eigentümerin einen unschätzbaren ideellen Wert, da es sich um jahrzehntealte Erbstücke handelt.
Das Ermittlungsverfahren kam ins Rollen, nachdem die geschädigte Hausbesitzerin das Fehlen der Wertsachen bemerkt und Anzeige bei der Polizei erstattet hatte. Die Gegenständewaren eigentlich in einem Safe innerhalb des Wohnhauses deponiert. Bei der Spurensicherung stellten die Beamten jedoch keinerlei Aufbruchspuren am Gebäude oder am Tresor selbst fest, was den Verdacht schnell auf das persönliche Umfeld der Frau lenkte.
Der Täter verkaufte die Beute an Hehler im Süden der Insel
Im Zuge der weiteren Vernehmungen und Untersuchungen erhärtete sich der Verdacht gegen eine Person, die in einem engen Vertrauensverhältnis zu der Eigentümerin stand. Der Beschuldigte nutzte diese vertrauensvolle Beziehung schamlos aus, um sich unbemerkt Zugang zu den Wohnräumen und schließlich auch zum Safe zu verschaffen. Über einen längeren Zeitraum hinweg entwendete er die wertvollen Reliquien Stück für Stück, um keinen plötzlichen Verdacht zu erregen.
Obwohl der mutmaßliche Dieb die Beute bereits zügig weiterverkauft hatte, ließen die Beamten der Guardia Civil nicht locker. Durch die lückenlose Überprüfung regionaler Ankaufstellen und Hehlernetzwerke gelang es den Polizisten, den gesamten Schmuck aufzuspüren und zu beschlagnahmen.
Die Ringe, Ketten und Armbänder wurden der rechtmäßigen und sichtlich erleichterten Besitzerin inzwischen wieder vollständig ausgehändigt, während sich der Täter nun wegen schweren Diebstahls und Vertrauensbruchs vor dem zuständigen Ermittlungsrichter verantworten muss.
