Ein Flug aus Südamerika musste am Freitag auf dem Flughafen Gran Canaria notlanden. Eine Passagierin erlitt mitten über dem Atlantik schwere Herzprobleme. Der Flieger war auf dem Weg von Santiago de Chile nach Madrid. Die Crew leitete sofort den Sinkflug auf das Archipel ein. Am Boden stand der Rettungsdienst bereits für die Patientin bereit.
Die Vorfall ereignete sich westlich von Madeira. Zufällig reisten mehrere Ärzte als Passagiere in der Maschine mit. Sie übernahmen sofort die Erstversorgung der Frau. Der Kapitän bat zeitgleich um die Erlaubnis für eine Notlandung.
Perfekte Koordination im Luftraum
Die Fluglotsen in Portugal und auf den Kanaren arbeiteten perfekt zusammen. Sie gaben der Maschine sofort die direkteste Route frei. Alle anderen Flugzeuge mussten warten, um dem Notfall absoluten Vorrang zu gewähren. Die Lotsen verkürzten den Anflug nach Gran Canaria dadurch enorm.
Da im betroffenen Luftraum im Moment des Vorfalls wenig Verkehr herrschte, konnte die Maschine direkt sinken. Das sparte wertvolle Minuten für das Leben der Patientin. Nach einer sicheren Landung übergab die Crew die Frau direkt an die wartenden Notärzte auf dem Rollfeld. Sie wurde umgehend in ein Krankenhaus auf Gran Canaria transportiert
