Die Kanaren stehen vor den nächsten heißen Tagen: Ab Donnerstag klettern die Temperaturen auf Gran Canaria und Teneriffa erneut auf bis zu 37 Grad. Wegen der extremen Trockenheit hat die Regierung zudem für fünf Inseln die höchste Alarmstufe für Waldbrände ausgerufen.
Warnung wegen extremer Temperaturen ab Donnerstag
Die Generaldirektion für Notfälle der kanarischen Regierung hat ab Donnerstag um 11.00 Uhr den Voralarm wegen hoher Temperaturen ausgelöst. Betroffen sind vor allem die Gipfel und die mittleren Höhenlagen von Gran Canaria und Teneriffa. Das Wetteramt (Aemet) hat Warnstufe Gelb aktiviert.
Die Thermometer werden auf Gran Canaria auf bis zu 34 Grad klettern, in lokalen Spitzenregionen werden Werte bis zu 37 Grad erwartet. Auf Teneriffa ist im Süden und Westen mit Werten von lokal bis zu 34 Grad zu rechnen.
Alarmstufe für Waldbrände auf fünf Inseln reaktiviert
Gleichzeitig hat die Regierung wieder Waldbrand-Alarm ausgelöst. Da sich die Vegetation von den letzten heißen Tagen nicht erholt hat, die Luftfeuchtigkeit in den Bergen unter 30 Prozent sinkt und heftige Nordostwinde mit Böen von bis zu 80 km/h vorhergesagt werden, gilt die Lage als extrem kritisch.
Die Waldbrand-Warnung betrifft Gran Canaria (ab einer Höhe von 400 Metern) sowie Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro. Jeglicher Umgang mit offenem Feuer im Freien ist ab sofort strengstens untersagt.
Wichtige Verhaltenstipps der Behörden im Überblick
- Schutz vor Hitze: Vermeiden Sie direkte Sonne und Sport in den Mittagsstunden. Trinken Sie viel Wasser.
- Keine Haustiere im Auto: Lassen Sie niemals Kinder oder Tiere in geschlossenen Fahrzeugen zurück.
- Waldbrand-Vorsorge: Es ist streng verboten, brennende Zigarettenstummel wegzuwerfen oder offenes Feuer auf landwirtschaftlichen Flächen zu nutzen.
- Für den Notfall packen: Tierbesitzern wird geraten, für den Fall einer Evakuierung eine Notfalltasche mit Futter, Dokumenten, Wasser und Leine für Haustiere bereitzuhalten.
