Ein grausamer Fall von Tierquälerei erschüttert Teneriffa. Die kanarische Autonomiepolizei (CGPC) hat auf einer Finca eine Schreckensentdeckung gemacht. Die Beamten fanden 16 völlig verwilderte Hunde inmitten von Tierkadavern. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen. Er verstieß gegen ein gerichtlich auferlegtes Tierhaltungsverbot.
Unhaltbare Zustände auf dem Gelände
Die Polizei kontrollierte das Grundstück im Norden der Insel. Vor Ort bot sich den Einsatzkräften ein Bild des Grauens. Neben den 16 überlebenden Hunden lagen überall auf dem Gelände verstreute Tierüberreste.
Darunter befanden sich:
- Der Kadaver eines Welpen
- Ein totes Frettchen
- Diverse Knochen, die vermutlich von Hunden stammen
Das gesamte Areal war extrem verschmutzt. Überall sammelten sich Kot und unbrauchbare Gegenstände. Die Tiere wurden in engen Bereichen ohne Belüftung und jegliche Hygiene gefangen gehalten. Die Polizei spricht von einem dauerhaften Zustand ohne jede gesundheitliche Kontrolle.

Überlebende Tiere in kritischem Zustand
Die 16 geretteten Hunde befinden sich in einem besorgniserregenden Zustand. Die Tiere zeigen deutliche Zeichen von schwerer Unterernährung und extremer Schwäche. Zudem leiden sie an verschiedenen Krankheiten, die auf eine jahrelang fehlende tierärztliche Versorgung zurückzuführen sind.
Der festgenommene Besitzer muss sich nun doppelt verantworten. Neben der neuen Tierquälerei brach er auch eine rechtskräftige gerichtliche Sperre zur Tierhaltung. Die Ermittlungen der Polizei dauern an, um das gesamte Ausmaß des Falls aufzudecken.
