Das Nationale Geografische Institut hat in den frühen Morgenstunden des Montags eine seismische Aktivität in den Gewässern rund um die Kanaren verzeichnet. Die Messgeräte registrierten eine leichte Erschütterung vor der Küste von Fuerteventura. Obwohl die Stärke des Ereignisses im moderaten Bereich blieb, reichte die Energie aus, um auf der Insel bemerkt zu werden.
Der Erdstoß ereignete sich um 01:55 Uhr in der Nacht. Die Auswertungen der Experten ergaben eine Magnitude von 3,2 auf der Richterskala. Das Epizentrum befand sich in den Gewässern im Nordwesten der Insel. Der Ursprung des seismischen Impulses lag den Angaben zufolge in einer Tiefe von rund 15 Kilometern unter dem Meeresboden.
Erschütterungen in der Nacht in mehreren Ortschaften der Insel spürbar
Aufgrund der relativ geringen Tiefe und der Lage des Epizentrums war das Beben nicht nur messbar, sondern wurde auch von einigen Einwohnern der küstennahen Ortschaften wahrgenommen. Seismische Aktivitäten dieser Art kommen in der vulkanisch geprägten Region immer wieder vor.
Erst Ende Juni verzeichnete das Institut ein etwas stärkeres Beben der Magnitude 3,9 im Meeresarm zwischen Gran Canaria und Fuerteventura. Die Experten betonen, dass solche Mikro- und Kleinbeben ein normaler Prozess des tektonischen Systems im Atlantik sind. Eine kontinuierliche Überwachung der Daten sorgt dafür, dass jede Veränderung der Untergrundaktivität sofort von den Messstationen erfasst wird.
