Ein Kanaren-Flieger von Teneriffa Süd nach Frankfurt am Main wurde am Samstag wegen einer Bombendrohung gestoppt. Die Maschine befand sich bereits auf dem Rollfeld, als die Sicherheitskräfte den Alarm auslösten. Nach einer Durchsuchung konnte Entwarnung gegeben werden.
Die Maschine mit der Flugnummer 4Y307 sollte planmäßig um 16:55 Uhr abheben. Das Flugzeug hatte das Gate bereits verlassen und rollte zur Startbahn. In dieser kritischen Phase ging die Warnung ein. Die Piloten brachen den Vorgang sofort ab. Sie steuerten die Maschine zurück auf eine Parkposition abseits des Terminals.
Aena-Sicherheitsprotokoll ausgelöst
Der Alarm löste automatisch den Notfallplan des Flughafenbetreibers Aena und der staatlichen Sicherheitskräfte aus:
- Evakuierung: Alle Passagiere mussten die Kabine sofort mit ihrem Handgepäck verlassen.
- Gepäckkontrolle: Das gesamte aufgegebene Gepäck wurde aus dem Frachtraum entladen.
- Spezialeinsatz: Spürhunde und Experten für Sprengstoffentschärfung durchsuchten alle Koffer.
Drei Stunden Flugverspätung nach Fehlalarm
Die Kontrollen ergaben keine Hinweise auf Sprengstoff. Es handelte sich um einen Fehlalarm. Nach der Freigabe durch die Behörden durften die Passagiere wieder an Bord gehen. Das Flugzeug hob schließlich mit einer Flugverspätung von fast drei Stunden um 19:30 Uhr sicher in Richtung Flughafen Frankfurt ab.
