Die Hitzewelle hat auf Gran Canaria am Sonntag für absolute Rekordwerte gesorgt. Im kleinen Ort Tasarte im Westen der Insel schoss das Thermometer auf extreme 44,3 Grad. Das war laut der staatlichen Wetterbehörde Aemet der höchste Temperaturwert, der am Sonntag in ganz Spanien gemessen wurde. Auch in anderen Teilen der Insel war es unerträglich heiß. In Tejeda kletterten die Werte auf 41,7 Grad, während in Agüimes 41,3 Grad registriert wurden. Selbst um Mitternacht kletterten die Temperaturen in einigen Orten noch auf über 34 Grad An Abkühlung war selbst nach Sonnenuntergang nicht zu denken. An vielen Messstationen auf Gran Canaria sank…
Autor: Thorsten Ehser
Der äußere Wellenbrecher des Hafens von Arguineguín auf Gran Canaria trägt ab sofort einen neuen, symbolträchtigen Namen. Der Verwaltungsrat der zuständigen Behörde Puertos Canarios hat der offiziellen Umbenennung des Außenkais in der Gemeinde Mogán zugestimmt. Die Anlage heißt ab sofort feierlich „Muelle de la Esperanza“ – zu Deutsch: das Dock der Hoffnung. Mit dieser Entscheidung reagieren die Behörden auf die schwierigen Ereignisse der vergangenen Jahre. Während der schweren Migrationskrise im Jahr 2020 erlangte der Wellenbrecher wegen der extremen Überfüllung von tausenden Menschen traurige Berühmtheit und wurde in der Öffentlichkeit oft als „Muelle de la Vergüenza“ (Kai der Schande) bezeichnet. Dieser…
Die Regierung der Kanaren hat am Sonntag die bestehende Wetterwarnung für das Archipel noch einmal drastisch verschärft. Die Generaldirektion für Notfälle hat für Gran Canaria ab Montag um 11:00 Uhr die höchste Alarmstufe ausgerufen. Die Warnung gilt ab sofort nicht mehr nur für die extremen Temperaturen, sondern auch für das akute Risiko von Waldbränden. Die restlichen Inseln verbleiben in der normalen Alarmbereitschaft. Auslöser für den Ausnahmezustand ist eine heiße und trockene Luftmasse aus Afrika, die eine Calima mit sich bringt. In den Bergen sowie im Süden, Osten und Westen von Gran Canaria wird das Thermometer vielerorts die Marke von 39…
Die kanarische Regierung hat soeben die Hitzewarnung für die Inseln drastisch verschärft. Für Gran Canaria wurde ab Montag, dem 3. August, um 11:00 Uhr die höchste Alarmstufe ausgerufen. Alle restlichen Inseln der Kanaren verbleiben in der normalen Alarmbereitschaft. Grund für die Maßnahme ist eine extreme Hitzewelle, die der Region mehrere Tage mit tropischen Temperaturen bescheren wird. Nach Angaben des Wetteramtes Aemet strömt eine heiße und trockene Luftmasse aus Afrika über die Inseln, die zudem eine leichte Calima mit sich bringt. Das Thermometer wird in den Bergen sowie im Süden, Osten und Westen von Gran Canaria vielerorts die Marke von 39…
Die Einwohner von El Puertillo und Bañaderos im Norden von Gran Canaria leben seit Monaten in ständiger Angst. Grund dafür ist eine rund 40-jährige Frau, die im Ort nur als „La Flaca“ bekannt ist. Sie hat mittlerweile mehr als 80 Anzeigen wegen Diebstahls, Sachbeschädigung und schwerer Drohungen. Erst am Donnerstag zertrümmerte sie wieder die Scheiben von Autos mit Steinen. Das Personal des Spar-Supermarkts in Bañaderos leidet unter der Frau, die die Angestellten anschreit, bedroht und das Geschäft sogar mit Motoröl verunreinigt hat. Die Situation ist für die Mitarbeiter eine Tortur, weshalb sie die Frau als „leibhaftigen Teufel“ bezeichnen. Alle Betroffenen…
Die Kanaren erleben wirtschaftlich eine extreme Spaltung. Obwohl die Inseln im zweiten Quartal 2026 mit über einer Million Beschäftigten einen historischen Job-Rekord feiern, kommt dieser Aufschwung nicht überall an. In fünf Vierteln in Santa Cruz auf Teneriffa und Las Palmas auf Gran Canaria liegt die Arbeitslosigkeit bei über 27 Prozent. Betroffen sind die Gegenden Cuesta Piedra, San Pío X und Barrio Nuevo in der Hauptstadt Teneriffas sowie Jinámar und El Lasso auf Gran Canaria. Das krasse Gegenteil zu den sozialen Brennpunkten zeigt sich im Wohlstandsviertel La Concha in Arrecife auf Lanzarote. In dieser reinen Wohngegend mit vielen Villen liegt die…
Das Innenministerium hat mit dem Bau einer neuen schwimmenden Barriere am Grenzübergang von El Tarajal begonnen. Mit speziellen Druckluft-Sperren und Bojenketten im Wasser soll die Grenze zwischen Ceuta und Marokko ab sofort auch auf dem Seeweg physisch abgeriegelt werden. Hintergrund der Baumaßnahme ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofs vom 8. Juli. Dieses besagt, dass illegale Einwanderer, die schwimmend das Land erreichen, an der Grenze nicht direkt abgewiesen werden dürfen, solange es im Wasser keine echten, physischen Absperrungen gibt. Diese gesetzliche Schwachstelle wird mit den neuen Bojen nun geschlossen. Innenminister Grande-Marlaska verteidigt den schnellen Einsatz von Militär und Polizei Innenminister Fernando…
Auf den Kanaren wurden neue Fälle von Tropenkrankheiten registriert. Bis Mitte Juli haben sich sieben Menschen mit dem Dengue-Fieber und drei weitere mit dem Chikungunya-Virus angesteckt. Das teilten die Gesundheitsbehörden jetzt mit. Zum Vergleich. Im gesamten Vorjahr gab es zehn Dengue-Fälle und nur eine Chikungunya-Infektion. Woher kommen die Infektionen? Es gibt jedoch keinen Grund zur Panik, denn alle Ansteckungen passierten außerhalb der Kanaren. Es handelt sich ausnahmslos um Fälle von Reisenden, die sich zuvor in Ländern wie Bolivien, Kuba oder auf den Malediven aufgehalten haben. Warum warnen die Behörden trotzdem? Hier kommt die Asiatische Tigermücke ins Spiel. Sie breitet sich…
Ein Motorradunfall hat am Samstagvormittag im Süden von Teneriffa einen großen Rettungseinsatz ausgelöst. Auf der TF-465, die als Zufahrt zum Bereich Vera de Erques in der Gemeinde Guía de Isora dient, kam ein Biker um 11:36 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der 31-Jährige zog sich bei dem Sturz mehrere schwere Traumata zu. Nach dem Eingang des Notrufs aktivierte die Einsatzzentrale der Kanaren sofort verschiedene Rettungskräfte. Sanitäter versorgten den Mann zunächst intensiv an der Unfallstelle. Aufgrund seines kritischen Zustands forderte die Notärztin den Hubschrauber an. Nach der Stabilisierung wurde der Patient zum Heliport des Universitätskrankenhauses Nuestra Señora…
Die Kanarischen Inseln verzeichnen zu Augustbeginn mit Höchstwerten über 42 Grad Celsius die höchsten Temperaturen des Jahres, wobei Agüimes auf Gran Canaria am Samstag den Spitzenwert von 42,2 Grad erreichte. Aufgrund der extremen Hitze und akuter Waldbrandgefahr wurden Viehmärkte abgesagt sowie der Zugang zu Bergregionen gesperrt, während der Wetterdienst Aemet für Sonntag zusätzlich vor Sturmböen warnt. Schutz von Mensch und Tier führt zu Absagen von traditionsreichen Viehmärkten Die Hitzewelle hat direkte Auswirkungen auf den Veranstaltungskalender der Insel. Um das Wohl der Tiere zu schützen, wurden die für Sonntag geplanten traditionsreichen Viehmärkte in Santa María de Guía und im Ortsteil Madrelagua…