Die Seenotrettung hat in den frühen Morgenstunden einen größeren Rettungseinsatz vor der Küste von Gran Canaria abgeschlossen. Ein großes Holzboot mit weit über einhundert Migranten an Bord konnte in der Nacht lokalisiert und sicher in einen Hafen im Süden der Insel eskortiert werden. Die zuständigen Behörden und medizinischen Teams übernahmen sofort die Erstversorgung der Ankommenden. Ein Rettungshubschrauber der Besatzung Helimer 205 entdeckte das Boot rund 18 Kilometer südlich der Insel. Die Flugleitung alarmierte umgehend das Rettungsschiff Guardamar Polimnia, das sich daraufhin auf den Weg zur angegebenen Position machte. Nach dem Erreichen des hölzernen Bootes leiteten die Seenotretter die Bergung der…
Autor: Thorsten Ehser
Die Ankunft von Booten mit Migranten auf Lanzarote hält an. In den frühen Morgenstunden des Samstags erreichte eine Patera die Küste im Norden der Insel. Die lokalen Behörden und Rettungskräfte leiteten nach dem Hinweis aus der Bevölkerung sofort einen Einsatz im betroffenen Küstenabschnitt ein. Das Boot erreichte Los Cocoteros in der Gemeinde Teguise. Ein aufmerksamer Anwohner beobachtete das Boot kurz nach Mitternacht und wählte umgehend den Notruf. Da zu diesem Zeitpunkt zunächst nur vier Insassen beim Verlassen des Bootes gesichtet wurden, rückten neben dem Roten Kreuz auch Einheiten der Guardia Civil und örtlichen Polizei aus. Eine Person nach der Landung…
Ein tragischer Badeunfall hat sich am Samstag in einer Hotelanlage im Süden von Fuerteventura ereignet. Im Ferienort Esquinzo in der Gemeinde Pájara erlitt ein Mann im Swimmingpool einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Trotz des schnellen Eingreifens des Bademeisters und intensiver Reanimationsversuche der Rettungskräfte kam für den Hotelgast jede Hilfe zu spät. Gegen 13:00 Uhr schlug das Hotelpersonal bei der regionalen Notrufzentrale der Kanaren Alarm. Der Rettungsschwimmer des Hotels hatte den Mann kurz zuvor mit deutlichen Anzeichen des Ertrinkens aus dem Wasser gezogen. Angesichts des Herz-Kreislauf-Stillstands wies ein Mitarbeiter der Einsatzzentrale den Bademeister über Telefon an, ohne Verzögerung eine Herzdruckmassage durchzuführen. Auch der hoteleigene…
Ein rücksichtsloser Autofahrer hat in den Straßen von Las Palmas auf Gran Canaria einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nach einer gefährlichen Flucht vor den Behörden, die mehrere schwere Verkehrsverstöße beinhaltete, konnten die Beamten der Lokalpolizei den Mann und seine Beifahrerin schließlich stoppen. Der Vorfall begann, als eine Polizeistreife auf das Fahrzeug aufmerksam wurde und den Fahrer für eine Routinekontrolle anhalten wollte. Anstatt zu stoppen trat der Mann aufs Gaspedal und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit. Während der Flucht steuerte der Fahrer den Wagen unter anderem als Geisterfahrer entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung durch mehrere Straßen und gefährdete dadurch andere Verkehrsteilnehmer massiv. Die Flucht endete…
Ein Verkehrsunfall im Stadtgebiet von Las Palmas auf Gran Canaria hat in den späten Stunden des Donnerstags zu einem tödlichen Drama geführt. Auf der Carretera de Almatriche kam es zu einer Kollision, bei der ein junger Fußgänger sein Leben verlor. Der Vorfall eskalierte weiter, als der Unfallverursacher die Rettungs- und Sicherheitskräfte bedrohte. Nach ersten Erkenntnissen der örtlichen Behörden erfasste der Pkw den 22-jährigen Mann mit hoher Intensität. Trotz des schnellen Eintreffens der Rettungskräfte des Servicio de Urgencias Canario (SUC) kam für das Opfer jede Hilfe zu spät; der junge Mann verstarb aufgrund der schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Die…
Die Debatte um die Verteilung unbegleiteter minderjähriger Migranten innerhalb Spaniens sorgt für erhebliche Spannungen zwischen den Regionen. Der kanarische Vizepräsident Manuel Domínguez (PP) hat nun deutliche Kritik an der Regierung von Andalusien geäußert. Hintergrund ist die Ankündigung, vorerst keine weiteren minderjährigen Migranten von den Kanaren aufzunehmen. Andalusien begründet diesen Schritt mit einer Überlastung der eigenen Kapazitäten. Domínguez wies diese Argumentation jedoch zurück und betonte, dass Andalusien als flächenmäßig große Region eine Mitverantwortung für die Bewältigung der humanitären Situation auf den Kanaren tragen müsse. Streit um Aufnahmequote: Kanaren fordern solidarische Verteilung in Spanien In seiner Stellungnahme forderte der Vizepräsident eine verbindliche…
Der Nationalpolizei ist im Süden von Teneriffa ein schneller Ermittlungserfolg nach einem schweren Gewaltverbrechen gelungen. In der beliebten Urlaubsregion Los Cristianos wurden drei Personen im Zusammenhang mit einem gewaltsamen Raubüberfall festgenommen, bei dem ein älterer britischer Tourist sein Leben verlor. Die Ermittlungen ergaben, dass zwei der Täter dem älteren britischen Ehepaar gezielt bis zum Eingang ihrer Wohnanlage folgten. Dort versuchten sie, der Frau die Handtasche mit der sogenannten Reißmethode zu entreißen. Als die Urlauberin Widerstand leistete, stürzte sie zu Boden und erlitt Verletzungen. Gleichzeitig attackierten die Räuber den Ehemann, um ihm gewaltsam seine Armbanduhr zu entwenden. Durch einen heftigen Stoß…
Die erste schwere Hitzewelle des Sommers auf den Kanarischen Inseln sorgt für Temperaturen, die immer häufiger und intensiver auftreten und die Bevölkerung sowie die Wetterdienste an ihre Grenzen bringen. Es war eine unruhige Nacht auf den Kanaren, in der an erholsamen Schlaf kaum zu denken war. In Agüimes auf Gran Canaria wurden um Mitternacht spektakuläre 32,8 Grad erreicht. Auch in der Stadt herrschten am frühen Morgen extrem hohe Temperaturen, was die Intensität der ersten echten Hitzewelle des Sommers auf den Kanarischen Inseln eindrucksvoll bestätigt. Wetterdienst Aemet verlängert Hitzealarm für Gran Canaria Aufgrund dieser Wetterlage hat der Wetterdienst Aemet die gelbe…
Der Nationalpolizei auf Teneriffa ein Schlag gegen die Schlepperkriminalität gelungen. In San Cristóbal de La Laguna nahmen die Beamten den mutmaßlichen Kapitän eines Bootes fest, das im November des vergangenen Jahres mit Migranten die kanarische Küste erreicht hatte. Die Festnahme ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von Spezialeinheiten der Kriminalpolizei und der Migrationsbehörden. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, die Überfahrt eines traditionellen Holzbootes von Westafrika bis auf die Kanaren organisiert und gesteuert zu haben. Bei der gefährlichen Reise auf dem offenen Atlantik befanden sich laut offiziellen Angaben insgesamt 84 Menschen an Bord. Untersuchungshaft nach monatelanger Flucht Das Boot war in Gambia…
Das Verkehrsunternehmen auf Gran Canaria, Global, geht einen historischen Schritt in Richtung Nachhaltigkeit. Die Busgesellschaft hat ihre erste komplett elektrisch betriebene Guagua in den regulären Liniendienst integriert. Mit der Einführung des neuen Elektrofahrzeugs reagiert das Unternehmen auf die veränderten Anforderungen im Umweltschutz und die politisch gewollte Verkehrswende auf den Kanaren. Unterstützt wird die Modernisierung maßgeblich durch das Cabildo de Gran Canaria. Neben dem neuen Vorzeigeobjekt mit Elektroantrieb wurden zudem fünf hocheffiziente Busse in Dienst gestellt, die mit umweltfreundlichem Biodiesel betrieben werden. Flottenausbau fängt hohe Nachfrage auf Der Ausbau der Transportkapazitäten kommt genau zur richtigen Zeit, da die Nutzerzahlen im öffentlichen…